Mythen-Detektor: Was stimmt beim Stand Up Paddling?
Vier verbreitete Annahmen über SUP und was wirklich dahintersteckt.
SUP ist nur etwas für den Sommer
Stimmt so nicht. Mit passender Kleidung und Vorbereitung kann man auch im Frühling, Herbst und Winter paddeln.
- Neopren- oder Trockenanzug schützen bei kaltem Wasser.
- In der kalten Jahreszeit sind Schwimmweste, Leash und ein Blick auf das Wetter besonders wichtig.
- Ruhigere Jahreszeiten bieten leere Gewässer und besondere Naturerlebnisse.
Eine Schwimmweste brauchen nur Nichtschwimmer
Stimmt so nicht. Auch gute Schwimmer profitieren auf offenem oder kaltem Wasser von einer Schwimmweste oder Auftriebshilfe.
- Kälte, Erschöpfung oder Strömung können jeden überraschen.
- Nach einem Sturz ins kalte Wasser kann der Kälteschock das Schwimmen erschweren.
- Eine Auftriebshilfe gibt Sicherheit, unabhängig vom Können.
SUP macht nur in der Gruppe Spaß
Stimmt so nicht. Paddeln funktioniert als Gemeinschaftserlebnis genauso wie als ruhige Zeit allein auf dem Wasser.
- Allein paddeln heißt: eigenes Tempo, eigene Route.
- Wer allein unterwegs ist, sagt vorher jemandem Bescheid, wohin es geht.
- Gemeinsam oder allein: SUP ist vielseitig.
SUP kann jeder ohne Übung
Stimmt so nicht. Die Grundlagen lernt man schnell, aber Technik und Sicherheitswissen gehören dazu.
- Ein Einsteigerkurs vermittelt Paddeltechnik und Verhalten auf dem Wasser.
- Falsche Paddelhaltung kostet Kraft und kann zu Beschwerden führen.
- Wer die Leash richtig anlegt und Wind und Strömung einschätzen kann, paddelt sicherer.